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Van Gennep- Übergangsriten

magisch-religiöser Aspekt der Grenzüberschreitung:Christen und Muslimen und Buddhisten war es verboten, nicht zum Einflußgebiet ihres jeweiligen Glaubens gehörende Erdteile zu betreten und sich dort aufzuhalten. natürliche Merkmale: Fluß oder Seezeremonielle Errichtung von Grenzen z.B durch Hilfe eines Pfuges, oder in Streifen geschnittene Tierhaut.In China war jedes Stück Land für seine Besitzer heilig.Der heutige Pass oder auch Ausweis wurde damals als Markbrief bezeichnet.Derartige Zonen waren in der klassischen Antike, vor allem in Griechenland Marktplätze oder auch Schlachfelder.Bei der Halbzivilisierten findet man ebenfalls solche neutralen Zonen, diese sind dann zum Beispiel: Wüstengebiete, Sümpfe oder unberührte Wälder.Jeder der sich aus seinem Territorium hinaus bewegt, befindet sich auch magisch-religiös in einer anderen besonderen Situation-er schwebt zwischen zwei Welten. Man nennt sie auch die Schwellenphase.Die Schwelle bespritzt man mit Blut oder mit reinigendem Wasser. Die Türpfosten reibt man mit Blut oder wohlriechenden Substanzen ein und befestigt Sakralgegenstände.Trumbull schreibt, dass die bronze Schwelle in Griechenland ein archaisches Synonym für die äußere Grenze der spirituellen Sphäre ist.Im Falle eines Tempels ist die Grenze zwischen profaner und sakraler Welt nicht wie bei einer Wohnung die Haustür.Die Grenze zu überqueren heißt sich an eine neue Welt anzugleidern.Trennungsriten: Riten, die die Trennung von der alten Welt gewährleisten sollenSchwellen bzw. Umwandlungsriten:: Riten die während der Schwellenphase vollzogen werden. Angliederungsriten: die Riten die an die neue Welt angliedern.In China zum Beispiel wurde aus einem räumlichen Übergangsritus ein spiritueller Übergangsritus das heißt das nicht mehr der Akt des Hindurchgehens gewährleistet den Übergang, sondern eine personifizierte Macht sichert ihn auf spirituelle Weise.Das Überqueren eine Gebirgspasses: Hier werden verschiedene Dinge hinterlegt. Z.B: Steine, Stoffstücke, HaareOpfergaben, das Anrufen des Geistes... etc.Diebe kommen zum Beispiel nicht durch die Eingangstür, oder ein Leichname werden meist durch ein Fenster oder einen Hinterausgang getragen um zu verhindern, dass der gereinigte Durchgang verunreinigt wird.Intitationsriten:Hier wird ein junger Mann seiner Familie entzogen um erwachsen zu werden und sich von seinen Kinderheitserinnerungen und vor allem seiner Mutter loszureißen.Anschließend folgt die Einführung in das Stammesrecht und schrittweise die Unterweisung.Den Schlußakt bildet eine religöse Zeremonie. Auch hier erkennt man Übergangsriten
18.11.15 09:17


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Das Rätsel der zeremoniellen Gabe: darbieten, herausfordern, binden

Teil 2Auch in diesem Teil geht es noch weiterhin um den Begriff der Anerkennung. Die symbolische Geste: In diesem Abschnitt werden Beziehungen unter Menschen mit denen unter Tieren verglichen. Anerkennen heißt zunächst den anderen als Gleichen zusehen oder als nichts. Diesen Aspekt findet man unter allen Spezien. Der zweite wichtige Punkt ist die Anerkennung als das zu akzeptieren, das heißt sie als Geste des Respektes sogar als Huldigung zusehen. Bei der Gabe ist es wichtig, das man mit seinem Tauschpartner gerne zusammen kommt und man sich gebunden fühlt bzw. bereit ist sich zu binden. Der Autor legt folgende Dinge fest: er nennt eine Handlung dann zeremoniell, wenn sie1. öffentlich ist2. unter Beobachtung bestimmter formen durchgeführt wird und wenn sie3. soziologische, religiöse oder magische Bedeutung besitzt und Verpflichtungen mit sich bringt.Die menschliche Anerkennung verläuft immer über die Geste, indem man bereit ist einen Teil von sich abzutreten und im fremden Raum aufs Spiel setzt. Diese Geste besagt das man in Zukunft verbunden bleiben möchte mit seinem Partner. Die zeremonielle Gabe ist die Gewährung eines verpflichtenden Pfands. Herausforderung- entweder volles Vertrauen oder Misstrauen Zwei Aspekte 1. den anderen zur Erwiderung zu bewegen 2. viel geben oder das was als kostbar gilt( den Partner zu verpflichten) Großzügigkeit: Geben ist ruhmvoll und verschafft Ansehen Jede Herausforderung wartet auf eine Antwort.Die freie Verpflichtung Es geht darum das man seinem Artgenossen einen Wert schenkt, seine Existenz als der meinen gleichen, anderswo, andersartig gelten lässt. Man möchte Partner sein in einem bestimmten Gleichgewicht. Die Heiratsallianz- die höchste Regel der GabeHier ganz wichtig das InzestverbotDie Gabe seiner selbst und die Fremden: Hierbei ist nicht die Gabe wichtig, sondern die gegenseitige Anerkennung. Die Gabenbeziehung besitzt die Kraft, ein stärkeres Band zu schaffen. Die zeremonielle Gabe hat die Fähigkeit, das Ferne näher zu rücken und somit auch Vertrauter zu machen. Sie ist außerdem eine Beziehung zwischen den Menschen mittels Symbolen.
12.11.15 20:21


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