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Das Rätsel der zeremoniellen gegenseitigen Gabe

Laut Mauss sollte man bei dem Begriff Gabe von Luxusleistungen sprechen. Das wichtige hierbei ist die Anerkennung und nicht das Geben an sich. Dies drückt man zum Beispiel mit kostbaren Gütern aus. Das Individuum zählt dann als solches was es repräsentiert. Es muss deutlich zwischen den privaten Formen der Großzügigkeit und der zeremoniellen Praxis den Gabentauschs unterschieden werden. Man nennt es auch die Vergangenheit und die Zukunft. Zuwendung von Gesten: Einladung zum Abendessen, Geburtstagsgeschenke etc. keine gesellschaftliche Erwartung: anonyme Spenden und WohltätigkeitswerkeDie zeremonielle Gäbe möchte Anerkennung in der Öffentlichkeit bewirken und das soziale Band verstärken. Man muss für die feierliche Anerkennung des anderen sorgen und zwar nach regeln die von einer Tradition überliefert sind. Der rituelle Gabentausch ist in traditionellen Gesellschaften die zentrale Tatsache ihrer Seinsweise. Mauss bezeichnet den zeremoniellen Tausch als "totale soziale Tatsache" Wichtig: der Kula tausch ist eine Angelegenheit gegenseitiger Anerkennung und des Erwerbs von Ansehen. Mauss Begriff "totale soziale Tatsache" kann man in drei Richtungen vermerken1. die totale beschließt alle Dimensionen des gesellschaftlichen Lebens ein 3. die Totalität bezeichnet den universellen Charakter der Gabenbeziehung Total heißt nicht gleich totalisierend! Ablehnen bedeutet die Gemeinschaft und Freundschaft zu verweigern laut Mauss.Das "hau" (Geist der Gabe) bezeichnet die totale Bewegung der Gabenbeziehung. Dies Geste des Urhebers muss als Anerkennung zurückkehren und nicht die gegebene Sache als solches. Jede Gabenlinie ist persönlich, weil sie auch zeitgleich eine wechselseitige Beziehung ist. Dieses Netz bildet die Totalität des sozialen Bandes. Der GeberDie Gabe ist eine Art Seelenübertragung. Dieses Band ist persönlich und intensiv.
3.11.15 20:34


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Außenbedürfnisse

Der Rückzug bringt sogleich das Beste als auch das schlimmstenfalls Menschen zum Vorschein. Entdeckung der Menschenführung Er half menschen Dinge zu tun, wovor sie Angst hatte Überzeugen konnte er mit der Wirkung seiner Autorität.Unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstanerkennung braucht Bestätigung durch andere. Dieses Streben nach Anerkennung kann sich auf bestimmte Personen konzentrieren. Um Ihnen zu Gefallen, übernehmen wir ihre Perspektive und bemühen uns das zu tun was sie von uns erwarten. Unser Selbstwertgefühl ist gefesselt an ihrer Anerkennung->autorative Macht Man möchte genau von denen Anerkennung, die man selbst besonders anerkennt. Autoritötsbeziehungen sind Verpflichtungen. In traditionalen Gesellschaften sind diese positionell festgeschrieben. Die persönliche Autorität ist frei wählbar. Mit dem Verfall institutioneller Autorität gewinnt die persönliche Autorität an großer Bedeutung. Die 5 Typen der sozialen Subjektivität( soziale Rolle) 1. Gruppen Autorität- ein Gleichsein steht an oberster Stelle. Die Zugehörigkeit einer Clique, Sippe etc. Man grenz sich gemeinsam durch verschiedene Kriterien von anderen ab. Die Entscheidung der Zugehörigkeit liegt bei der Gruppe als Ganzes. Dies nennt man auch den Autoritätszirkel. 2. zugeschriebene Rolle (Gruppen Typus) Hier besteht ein Handlungsmuster, die Merkmale sind von Geburt an bestimmbar: Alter, Geschlecht etc. Die Anerkennung in einer besonderen sozialen Funktion ist ausschlaggebend zum Beispiel die Rolle des Vaters oder der Mutter. 3. Anerkennung in einer erworbenen Rolle ( Berufs Rolle) Hier unterscheidet man zwei Gruppen von Leistung 1. Rollenbewährung2. Erfolg des Rollenerwerbs4. Das Streben nach Anerkennung in öffentlichen Rollen:Hier ist vor allem die Zustimmung eines Publikums notwendig. Das Publikum ist auch gleichzeitig eine manipulierbare Größe. 5. Das Streben nach Anerkennung der eigenen Individualität Sie beruht auf der sozialen Bestätigung eines selbst. Hierbei entstehen Beziehungen neuer Art. Zwei Tendenzen der geschichtlichen Sequenz Spätere Typen verdrängen die früheren nicht, sondern ergänzen sich. Es entstehen zunehmend verschiedene Anerkennungserwartungen sowie Angebote. Es wird von der Gesellschaft sowie auch von sich selbst eine Menge verlangt. Die sukzessive Individualisierung sozialer Subjektivität IST offenkundig! Anerkennung der Individualität Es gibt einen nicht erreichbaren individuellen Kern. Eine soziale subjektivität ist entstanden, die nicht darstellungsfähig ist. Autoritötsbeziehungen auf Gegenseitigkeit Soziale Anerkennung von Individualität ist als Gratwanderung möglich. Auch in Familien werden Kinder als Autorität gesehen. So entstehen Autoritätsbeziehungen auf Gegenseitigkeit. SIe sind nicht immun gegen den Virus der Macht. Dies ermöglicht eine Beziehung auf besondere Art.
28.10.15 10:35


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