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Die Autoritätsbindung

Autorität ist ein Alltagsphänomen, welches uns allen bekannt ist. Es ist weder ein gutes noch ein schlechtes Phänomen.Vierkandt unterscheidet zwischen der Fügungsbereitschaft a)aus bloßer Furcht und b)aus der freien Neigung.a)Bei dieser Fügungsbereitschaft leidet man an wirtschaftlichen Schäden oder auch an einer leiblichen Strafe b)Bei dieser Furcht verehrt der Mensch jemanden der sich der "inneren Macht" bzw. einer Autorität fügt.Der Philosoph Men Tzu ist der Meinung, das Menschen sich dann einer Autorität unterwerfen, wenn ihre eigene Kraft nicht mehr reicht. Einigen Autoren verstanden die Autorität als "bejahende" Unterordnung. Man unterteilte in zwei Formen der Machta) Gut("innere Macht"-natürliche Überlegenheit)B) Böse(nackte Zwang in die Welt)Die vier Kennzeichen von Autorität1. Der Autoritätsabhängige benimmt sich über den Kontrollbereich konform.2. Urteile, Maßstäbe und Meinungen werden von der Autoritätsperson übernommen. Man betrachtet sich aus der Perspektive der Autoritätsperson. Es kommt zur einer psychischen Anpasung3. Autorität ist keine Zwangs-Gewalt. Die Autoritätsperson verzichtet auf Drohungen etc. aber ist auch nicht unvereinbar damit. 4. Die Autorität wird als Prestige benannt. Der Autoritätsabhängige unterwirft sich und sieht die Autoritätsperson als was "höheres" prestigehaftes. Der Autoritätsabhängige kann sich mit der Autorität in keinster Weise vergleichen. Der Prestigehafte beeinflusst bewusst oder unbewusst das Verhalten des "Unterworfenen" .Die Autoritätsperson ist der erfolgreiche. Wenn man seinem Rat folgt, wird man ebenfalls erfolgreich.AutoritätsanerkennungDurch die Autoritätsbindung ist das Streben nach Anerkennung sehr stark. Dies ist ein wechselseitiger Anerkennungsprozess. Ihre Anerkennung ist für uns der soziale Erfolg für unser Selbstbewusstsein. Die Selbstanerkennung ist die Refelexivität auf uns selbst. Wir betrachten uns aus den Augen der anderen und nehmen uns selbst wahr, somit werden wir uns auch gewahr. Die Anerkennung ist hierbei der soziale Erfolg und daraus entsteht unser Selbstwertgefühl.Wer erhält Autorität?Die Autortiät ist strukturell vorgegeben, sie festig sich in der Biographie eines Individuums und wird zu einer Beziehung. Die Autorität setzt Maßstäbe und der Abhängige möchte der Autorität gefallen und Bestätigungen erhalten. Er fürchtet die Mißachtung, doch die Autorität darf über den Abhängigen urteilen. Der Abhängige wird in seiner ganzen Person beurteilt und dieser sieht in der Autorität eine Art von "Schöpfer". VorstellungskraftAnerkennung vs. AnerkennungsentzugAnerkennung ist nicht gleich erschließbar, sie ist interpretationsoffen. Wenn jemand gelernt hat physische Strafen als Anerkennungsentzug zu empfinden, können verbale Reaktionen an Relevanz verloren haben. Vollkommen wird die Bindung, wenn vorgestellte Anerkennung und Anerkennungsentzüge den faktischen Vollzug ganz oder teilweise ersetzen können. In solchen unmerklichen Autoritätsbindungen ist die Autoritätsperson als urteilende Person nicht mehr präsent, aber ihre Perspektive wirken als verinnerlichte Maßstäbe fort. Durch das Eigengewicht der Vorstellung wird autoritative Abhängigkeit zu einer vollständigen Bindung. Wenn er sich von niemanden beobachtet fühlt ausser von sich selbst, leitet ihn auch dann das vorgestellte Urteil. öffentliche AutoritätWenn Unterworfene von der öffentlichen Autoritöt nicht nur Maßstäbe übernehmen, sondern die Pauschalurteile als persönliche Anerkennung/Anerkennungsentzüge empfinden, dann wurde die Autoritätsbeziehung nochmals auf eine spezielle Art gesteigert. Wer eine solche öffentliche Autorität ausübt, wird zum Richter der Selbstwertgefühle und darf wertend werden.->schließen zu MaßenphänomenenVorgestellte Beziehungen zu Kriegshelden, Bilderbuch-Idealen etc. können ebenfalls zur einer Autoritätsbindung werden. Autorität der NachweltDie Autorität der Nachwelt ist die Bewertung des eigenen Lebens. Die Höchste Anerkennung hierbei ist der Ruhm. Dieser Ruhm bedeutet für den Abhängigen Gerechtigkeit. Die Autorität wird zur Fiktion. MachtZur Machtenstehung kommt es dann, wenn die Autorität die Anerkennungsbedürftigkeit bewusst ausnutzt und ihr Verhalten sowie ihre Einstellung versucht zu beeinflussen. Die Methoden der autoritativen Machtausübung:Das Geben und Nehmen von Anerkennungen und Anerkennungserwartungen (Hoffnung und Befürchtung)Man versucht also das Verhalten anderer nach seinem eigenen Willen zu lenken. Die autoritative Macht unterscheidet sich strukturell nicht von der instrumentellen Macht. Es ist ein Enweder-Oder nach seinem Willen lenken. Die Autoritätsbindung ist die fundamentale soziale Bindung die am eindeutigsten zur Machtausübung disponiert.Die Machtauswirkung auf andere ist sehr riskant.
21.10.15 12:10
 


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